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[Blogaktion] Bücher-Stöckchen

Weil ich ja gerne bei diesen Blog-Rundum-Aktionen mitmache, und vor allen Dingen, weil Glgnfz auf der Seifenkiste gedroht hat, seine Hunde loszulassen (und ich kenne diese furchterregenden Bestien.. ;)), hole ich mir mal das Stöckchen und beantworte die Fragen zu Büchern.

1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
Mein Leben wäre auf jeden Fall ein Buch, das noch nicht fertig ist. Oder eine Reihe, in der verschiedene Abschnitte meines Lebens dargestellt werden, aber egal ob Buch oder Reihe, es wäre noch nicht abgeschlossen, denn ich bin noch lange nicht da, wo ich hinwill und ich habe längst noch nicht alles erreicht, was ich erreichen will.

2. Bücher sammeln oder lesen und weg damit?
Sammeln! Ich habe lange nicht mehr gezählt, aber es dürften inzwischen schon weit über hundert Bücher sein, die ich besitze (einschliesslich Fachliteratur, Rollenspielregelwerken und Wörterbüchern). Teilweise waren das Frustkäufe, denn als Teenager habe ich, anstatt mein Geld in Schokolade zu investieren, wenn ich nichts zum Anziehen gefunden habe, ein Buch gekauft (ist auch gesünder). Natürlich hab ich mich im Laufe der Zeit immer mal wieder von ein paar Büchern getrennt, besonders von Fehlkäufen, aber der Großteil wird bei mir bleiben. Ich bin praktisch in Bibliotheken aufgewachsen, und falls Bibliophilie vererbbar ist, bin ich der lebende Beweis dafür.

3. Das Buch, das dich am meisten bewegt hat?
Schwierige Frage.. Bewegt haben mich viele Bücher. Bei der „Seherin von Kell“ von David Eddings beispielsweise muss ich immer wieder an der gleichen Stelle anfangen zu weinen, ich kann sie inzwischen auswendig: „Cyradis weinte, doch sie weinte nicht allein. Ihr gesamtes Volk weinte mit ihr.“ Ich weiss jetzt nicht, ob der Verfasser der Fragen so etwas im Sinn hatte, aber ich denke, „bewegt“ im Sinne von Mitgelacht, Mitgefühlt, Mitgeweint und Mitgefiebert sowie noch lange darüber nachdenken im Nachhinein haben mich viele Bücher aus den verschiedensten Genres, von „Homo Faber“ bis zu „The Fifth Elephant“

4. Drei Bücher, die du immer und immer wieder lesen könntest?
„Der Weg nach Babylon“ von Paul Kearney. Mein absolutes Lieblingsbuch, dementsprechend zerlesen sieht es auch aus. Eddings Sagas habe ich auch mehrfach gelesen. Die Dhana-Bücher von Tamora Pierce habe ich auch unzählige Male gelesen, das war das erste Buch, dass ich gleich nochmal angefangen habe, als ich damit durch war. „The flight of the Eisenstein“ von James Swallow ist ebenfalls ein Buch, dass ich immer wieder lesen kann und auch stellenweise auswendig kann.

5. Welches Buch würdest du gerne einmal verfilmt sehen?
Die „Horus Heresy“! Am liebsten von HBO.

6. Lieblingsdetektiv/-ermittler?
Inspektor Richard Jury und sein Freund und Co-Ermittler Melrose Plant, erdacht von Martha Grimes. Sehr britisch, sehr schwarzhumorig und stellenweise sehr melancholisch.

7. Was liegt momentan auf deinem Nachttisch?
„Jonathan Strange and Mr Norell“ von Susanna Clarke, „Fear to tread“ von James Swallow, ein weiteres 40k-Buch von Graham McNeill sowie „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist

8. Optimales Ambiente für die Lektüre eines guten Buches?
Ruhe, eine Tasse Tee oder Kaffee, eine Decke und dann ab damit auf die Couch. ‚Nuff said.

9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
Ich mag diese Massenware nicht, die auf den Markt geschmissen wird, weil es einen Trend gibt. Gerade waren es Vampire, ich glaube, demnächst Werwölfe und danach sind es raumfahrende Schafe.

10. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
Eher, welchen Autor: Leiber. Howard. Heinlein. Rothfuss. Brett. Und ich kann diese Liste wahrscheinlich noch fortsetzen, aber es ist spät, und ich bin müde.

Also, wer gerne das Stöckchen aufnehmen will, hier sind die Fragen:
1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
2. Bücher sammeln oder lesen und weg damit?
3. Das Buch, das dich am meisten bewegt hat?
4. Drei Bücher, die du immer und immer wieder lesen könntest?
5. Welches Buch würdest du gerne einmal verfilmt sehen?
6. Lieblingsdetektiv/-ermittler?
7. Was liegt momentan auf deinem Nachttisch?
8. Optimales Ambiente für die Lektüre eines guten Buches?
9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
10. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?

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31TageQuest: Tag 5 – Was ist Deine Lieblings – Rollenspielklasse?

Ich bin unsicher, ob es die Schamanin ist oder der Scriptor, aber wie man es dreht und wendet: Lustige Zaubertricks müssen schon sein. Und weil meine Katzen-Schamanin Tanu die Challenge um den Platz als mein liebster Rollenspiel-Charakter gewinnt und deswegen noch etwas warten muss, bis ich von ihr erzähle, dürfen jetzt die Battle Brothers Gabriel und Akhenaton nach vorne kommen und sich vorstellen. Ja, ich mag Space Marines. Nein, das ist nicht so ein Mädchending. Nein, ich wollte noch nie einen weiblichen Space Marine. Warum auch? Ich habe zwar immer noch keine Ahnung, was mich an diesem Setting so fasziniert, aber ich habe Rotz und Wasser geheult, als Horus vom Imperator abgefallen ist und war gleich dabei, als es darum ging, Deathwatch zu spielen. Und irgendwie hat mich die Vorstellung eines dunkelgrün gepanzerten Marines mit weisser Kutte und geflügeltem Schwert auf dem Schulterpanzer am meisten fasziniert. Wenn er ausserdem auch noch Blitze aus seinen Fingern schiessen lassen kann, um so besser. Einen Spielabend später stand Bruder Gabriel, Scriptor der Dark Angels, auf dem Charakterbogen. In unserer ersten Runde hat er sich nicht so viele Freunde gemacht (besonders der Apothecarius mochte ihn nicht – oder war es eher der Spieler?), weil er natürlich immer in erster Reihe stand und einen Feind des Imperiums nach dem anderen gegrillt hat. Jeden Abend hat die Gruppe Stossgebete ausgestossen, damit auf der entsprechenden Tabelle das Resultat nicht „Ein Dämonenprinz erscheint und verfrühstückt das gesamte Team“ lautete.

Weil aber alles Staub ist, habe ich mir für die zweite Runde einen neuen Psioniker zugelegt. Bruder Akhenaton (merke: spiele niemals mit warhammer-affinen Geschichtsstudenten, die durchschauen sofort, zu welchem Chapter der Black Shield gehört hat) trat auf den Plan, ein netter besonnener Mann, der einzig ab und an durch ein merkwürdiges blaues Glühen in den Augenöffnungen seines Helms auffiel (nicht rummosern, das war Fluff) und die Tatsache, dass er eben keine Ordenszugehörigkeit mehr hat (sowie durch eine leidenschaftlich gepflegte Feindschaft zu Bruder Sigurd, aber hey, schliesslich hatten seine Brüder Akhenatons Brüdern den Planeten unterm Hintern angezündet). Akhenaton war ansonsten auch das krasse Gegenteil zu seinem Kollegen von den dunklen Engeln, aber das hat mir gezeigt, wieviel Spaß man mit ein und derselben Klasse haben kann, wenn man sie entsprechend ausspielt.

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Die zehn..

.. Rollenspiele, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Oder behalten, wenn ich alle anderen weggeben müsste (ich hoffe, dieser Tag wird niemals kommen). Oder aus meinem brennenden Arbeits-Wohn-Schlafzimmer retten würde. Oder in einer gleichnamigen Show in einem Privatsender vorstellen würde.

Aber genug der Vorrede, in no particular order sind dies meine zehn Favoriten:

1. Heredium

Es ist ein großartiges Setting, ein Spielplatz für die verschiedensten Ideen von Action bis zu Intrigen (siehe auch hier im Blog). Außerdem mag ich Endzeitspiele aller Art, und nebenbei schreib ich auch ein bißchen hierfür.

2. Warhammer 40k (Deathwatch)

In the grim darkness of the far future, there is only this RPG!

3. PDQ (Jaws of the Six Serpents)

Der coole kleine Bruder von Fate. Während Heredium mein Lieblingssetting ist, ist PDQ mein Lieblingssystem. Und JotSS setzt sie hervorragend um

4. Malmsturm

Trve Fate! *headbang*

5. Dogs in the Vineyard

Lange, bevor es soziale Konflikte gab, hatte DitV sie schon. Meiner Meinung nach eins der Indies mit einem der besten Konfliktlösungsmechanismen.

6. Primetime Adventures

Drama! Drama! Es hat mir einige der schönsten, dramatischsten und lustigsten Rollenspielrunden aller Zeiten beschert

7. Idee! Edition Szenario

Die Idee ist einfach zu gut, das Spiel sieht wunderbar aus, und mal ehrlich: Welches andere Universalsystem kann von sich schon behaupten, dass man es in die Hosentasche stecken kann?

8. Fiasco

Selten habe ich bei einem Rollenspiel gedacht, dass es wie für mich gemacht ist.

9. Unknown Armies

Weil es eines der abgedrehtesten Settings hat. Weil es einfach ist und so vielseitig. Weil es verdient hat, das mehr Leute es kennen und spielen.

10. Teilen sich Vampire:Requiem und Airship Pirates. Ersteres würde ich mitnehmen, weil ich die Regeln mag und den Hintergrund. Letzteres, weil es mit Endzeit und Steampunk meine beiden Lieblingsgenres wunderbar kombiniert und weil ich die Musik einfach mag.

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