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[Karneval der Rollenspielblogs] Rollenspiel 2.0

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Blog-Karnevals „Neue Version – was nun?“

Der Startbeitrag auf Zornhaus Blog

Zur Diskussion bei rsp-blogs

Im Forum von rsp-blogs.de wird viel und gerne diskutiert, unter anderem auch zu den Karnevalsthemen. Das für den Monat Juni lautet „Neue Version – was nun?“ und schien bisher eher nicht soviele Blogger zu begeistern. Klar, es ist eher ein „Meta-Thema“, zu dem man eher weniger spielbares Material herausbringen kann (wobei es Blogger gibt, die auch das schaffen), aber anscheinend eines, was dem Organisator sehr am Herzen liegt.

Allerdings war meine erste Überlegung „Ich hab noch nie das System gewechselt“ (zählt eine einmalige DND 3.5 – Runde als Versionswechsel zu ADND 2nd?) und meine zweite „Ich habe lange SR 3 gespielt. SR4 fand ich komisch beim ersten Mal, beim zweiten Mal gings dann, aber es ist nicht mehr mein Shadowrun“.

Ziemlich ergiebig, so ein Zwei-Sätze-Beitrag. Ich kann noch nicht mal genau sagen, was mich an SR4 gestört hat, deswegen kann ich dazu auch keine weiteren Ausführungen zu machen (mal ganz abgesehen davon, dass es sicher keinen interessiert, warum mich der Wechsel von uralt zu alt gestört hat).

Also doch kein Artikel für den Karneval diesen Monat. Dann aber brachte mich Zornhau selbst auf eine Idee: „Gerade Boyscouts Wunsch nach einer „neuen Version des Rollenspiels“ insgesamt, also einer Art „Rollenspiel 2.0“, nicht nur neue Regeln, sondern ALLES neu, gäbe sicher einen wirklich gehaltvollen Artikel ab.“
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Ein Kommentar

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31TageQuest: Tag 20 – Gibt es ein System..

.. das Du schon immer spielen wolltest, aber noch nie dazu gekommen bist?

Bevor der 20.10. um ist, schnell noch ein Blogbeitrag zur Frage des Tages. Interessanterweise hatte ich bis gestern abend gar keine konkrete Antwort auf diese Frage, bis ich mit ein paar Rollenspielern in der Wohnung eines Spielers zusammen sass und dieser seine Indie-Sammlung präsentierte. Da waren einige schöne Spiele bei, die ich gerne mal ausprobieren würde:

– Hot War/Cold City

– Apocalypse World

– Inspectres

– Mouseguard (habe ich zwar mal angefangen, aber die Runde wurde mittendrin abgebrochen)

In meiner eigenen Sammlung harren folgende Schätzchen auf ein Spiel: Endurance, Our last best hope und Valley of Eternity (Pinguine!!!11!)

Weniger Indie, aber trotzdem ein „Will ich mal spielen“:

– Traveller (ich will zumindest mal gesagt haben, dass ich es gespielt habe)

– Lamentations of the Flame Princess (dieses Cover sagt doch schon: „Spiel mich!“)

– Space Gothic

– Vampire: the Requiem (auch mal angespielt, aber da ist noch Luft nach oben)

– Pendragon (diese Lücke wird aber bald geschlossen!)

Wahrscheinlich fallen mir noch ganz schrecklich viel andere Systeme ein, wenn ich noch intensiver darüber nachdenke, aber ich behaupte, diese Liste ist schon recht ansehnlich.

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Eingeordnet unter Allgemein, Rollenspiel

31TageQuest: Tag 17

Wieder einmal so ein langer Titel, deshalb auch wieder im Fliesstext:

Gibt es einen Spieler oder Charakter, der Dir imponierte, und falls ja, hast du versucht ihm nachzueifern?

Puh. Ja, bestimmt. Weiss nicht. Hm. Schwierig.

Ähnlich wie Clawdeen und Doctore Domani kann ich mich da nicht wirklich auf DEN Spieler und/oder DEN Charakter festlegen.

Auch wenn meine Spielkarriere erst 11 kurze (dafür aber umso intensivere) Jahre umfasst, bin ich doch einigen Leuten begegnet, deren Spiel in mir ein Gefühl des „Wow!“ und auch ein bißchen des Neids („Warum kann ich das nicht?“) ausgelöst hat.

In meiner SR3-Runde gab es einen Spieler, der es geschafft hat, dass sein Charakter mir immer vollkommen plastisch vor Augen stand. Sein Magier war einfach ein richtig cooler netter Typ, und als er den Charaktertod gestorben ist, war ich echt traurig (zumal das auch das erste Mal war, dass ich es miterlebt hatte, das ein Charakter gestorben ist). Auch seine anderen Charaktere mochte ich gerne, und was mich nach wie vor fasziniert, ist die Tatsache, dass dieser doch  manchmal etwas konservativ wirkende Spieler es geschafft hat, das glaubhafteste süsseste Mädchen im Rollenspiel darzustellen, das mir jemals untergekommen ist.

Ein weiterer Spieler, der mir sehr gut in Erinnerung geblieben ist, war jemand, der es geschafft hat, aus seinen Szenen in PtA und My life with master kleine Theaterszenen zu machen. Das war bei letzterem so intensiv, dass ich wirklich fast vergessen habe, weiter meine NSC und den Master auszuspielen, weil ich ihm weiter beim Spielen zuschauen wollte.

Auch im Live sind mir viele beeindruckende Charaktere begegnet (und ein paar doofe..), und da fand ich besonders die Wandlungsfähigkeit der Leute beeindruckend. Im Fantasy-Larp weiss ich schon allein von der Kleidung her, dass da jetzt eine Elfe aus dem dunklen Wunderwald vor mir steht und nicht mehr Lieschen Müller, aber beim Vampire, wo oft Alltagsklamotten zum Einsatz kamen, ist das natürlich immer etwas schwieriger. Da war ich im Nachhinein beeindruckt, wieviel ein gutes Haargel ausmachen kann.. oder eine Sonnenbrille zur richtigen Zeit.

Übrigens: Wer sich fragt, wo Tag 14 und 16 sind: ADND 2nd und das Todeshörnchen.

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Die zehn..

.. Rollenspiele, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Oder behalten, wenn ich alle anderen weggeben müsste (ich hoffe, dieser Tag wird niemals kommen). Oder aus meinem brennenden Arbeits-Wohn-Schlafzimmer retten würde. Oder in einer gleichnamigen Show in einem Privatsender vorstellen würde.

Aber genug der Vorrede, in no particular order sind dies meine zehn Favoriten:

1. Heredium

Es ist ein großartiges Setting, ein Spielplatz für die verschiedensten Ideen von Action bis zu Intrigen (siehe auch hier im Blog). Außerdem mag ich Endzeitspiele aller Art, und nebenbei schreib ich auch ein bißchen hierfür.

2. Warhammer 40k (Deathwatch)

In the grim darkness of the far future, there is only this RPG!

3. PDQ (Jaws of the Six Serpents)

Der coole kleine Bruder von Fate. Während Heredium mein Lieblingssetting ist, ist PDQ mein Lieblingssystem. Und JotSS setzt sie hervorragend um

4. Malmsturm

Trve Fate! *headbang*

5. Dogs in the Vineyard

Lange, bevor es soziale Konflikte gab, hatte DitV sie schon. Meiner Meinung nach eins der Indies mit einem der besten Konfliktlösungsmechanismen.

6. Primetime Adventures

Drama! Drama! Es hat mir einige der schönsten, dramatischsten und lustigsten Rollenspielrunden aller Zeiten beschert

7. Idee! Edition Szenario

Die Idee ist einfach zu gut, das Spiel sieht wunderbar aus, und mal ehrlich: Welches andere Universalsystem kann von sich schon behaupten, dass man es in die Hosentasche stecken kann?

8. Fiasco

Selten habe ich bei einem Rollenspiel gedacht, dass es wie für mich gemacht ist.

9. Unknown Armies

Weil es eines der abgedrehtesten Settings hat. Weil es einfach ist und so vielseitig. Weil es verdient hat, das mehr Leute es kennen und spielen.

10. Teilen sich Vampire:Requiem und Airship Pirates. Ersteres würde ich mitnehmen, weil ich die Regeln mag und den Hintergrund. Letzteres, weil es mit Endzeit und Steampunk meine beiden Lieblingsgenres wunderbar kombiniert und weil ich die Musik einfach mag.

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