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Rollenspiel goes TV, pt. 2: More than a script for my reality

Und weiter geht es bei Rollenspiel goes TV, diesmal mit einem eher jungen Format, das in seiner Qualität stark schwankt, aber dennoch viel Spaß machen kann: Die Doku-Soap. Ich rede hier allerdings von den Sendungen, die ihren Schwerpunkt eher auf „Doku“ als auf „Soap“ legen (unter anderem deswegen, weil ich solche Perlen der TV-Unterhaltung wie Berlin zu jeder Tageszeit noch nie gesehen habe – auch ich gucke mir nicht alles an).

Damit sind Serien gemeint, deren Inhalt zwar teilweise unter den Sammelbegriff „Scripted Reality“ fallen dürfte (legt mich da nicht fest, ich bin keine Medienwissenschaftlerin), aber deren Darsteller meistens doch „echte“ Menschen sind und keine Laiendarsteller, die hölzerne Dialoge in obskuren Geschichten zum Besten geben.

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31TageQuest: Tag 17

Wieder einmal so ein langer Titel, deshalb auch wieder im Fliesstext:

Gibt es einen Spieler oder Charakter, der Dir imponierte, und falls ja, hast du versucht ihm nachzueifern?

Puh. Ja, bestimmt. Weiss nicht. Hm. Schwierig.

Ähnlich wie Clawdeen und Doctore Domani kann ich mich da nicht wirklich auf DEN Spieler und/oder DEN Charakter festlegen.

Auch wenn meine Spielkarriere erst 11 kurze (dafür aber umso intensivere) Jahre umfasst, bin ich doch einigen Leuten begegnet, deren Spiel in mir ein Gefühl des „Wow!“ und auch ein bißchen des Neids („Warum kann ich das nicht?“) ausgelöst hat.

In meiner SR3-Runde gab es einen Spieler, der es geschafft hat, dass sein Charakter mir immer vollkommen plastisch vor Augen stand. Sein Magier war einfach ein richtig cooler netter Typ, und als er den Charaktertod gestorben ist, war ich echt traurig (zumal das auch das erste Mal war, dass ich es miterlebt hatte, das ein Charakter gestorben ist). Auch seine anderen Charaktere mochte ich gerne, und was mich nach wie vor fasziniert, ist die Tatsache, dass dieser doch  manchmal etwas konservativ wirkende Spieler es geschafft hat, das glaubhafteste süsseste Mädchen im Rollenspiel darzustellen, das mir jemals untergekommen ist.

Ein weiterer Spieler, der mir sehr gut in Erinnerung geblieben ist, war jemand, der es geschafft hat, aus seinen Szenen in PtA und My life with master kleine Theaterszenen zu machen. Das war bei letzterem so intensiv, dass ich wirklich fast vergessen habe, weiter meine NSC und den Master auszuspielen, weil ich ihm weiter beim Spielen zuschauen wollte.

Auch im Live sind mir viele beeindruckende Charaktere begegnet (und ein paar doofe..), und da fand ich besonders die Wandlungsfähigkeit der Leute beeindruckend. Im Fantasy-Larp weiss ich schon allein von der Kleidung her, dass da jetzt eine Elfe aus dem dunklen Wunderwald vor mir steht und nicht mehr Lieschen Müller, aber beim Vampire, wo oft Alltagsklamotten zum Einsatz kamen, ist das natürlich immer etwas schwieriger. Da war ich im Nachhinein beeindruckt, wieviel ein gutes Haargel ausmachen kann.. oder eine Sonnenbrille zur richtigen Zeit.

Übrigens: Wer sich fragt, wo Tag 14 und 16 sind: ADND 2nd und das Todeshörnchen.

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