Archiv der Kategorie: Musik

Schnitzel-Auflösung

Hier habe ich nach dem Namen einer Band gefragt, die basierend auf ihren Texten ein eigenes Rollenspiel veröffentlich hat. Der erste Buchstabe des Namens war Teil des Lösungswortes für die Schnitzeljagd.

Die Band heißt natürlich Abney Park, und somit war das „a“ der gesuchte Buchstabe.

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31TageQuest: Tag 21 – Rollenspielideen

Oder aber in der langen Fassung:

Wie leicht kommst Du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

Wieder so eine Frage, die ich mit „Deshalb gibt es diesen Blog“ beantworten kann. Auf Ideen komme ich sehr schnell, aber das ausarbeiten.. ja, das ist das, woran es letztlich immer hängt. Das ist aber nicht nur beim Rollenspiel, sondern beim Schreiben allgemein so. Schliesslich ist das Ideensammeln das einfachste an der ganzen Sache, während das Ausarbeiten meistens eine Frage des Handwerks ist und meistens mit Kreativität nicht mehr viel zu tun hat. Zumindest gilt das für die Settings und längere Geschichten, bei Abenteuern und Szenarien sieht die Sache schon anders aus. Dafür liefert mir meine Umgebung meistens einiges an Inspiration und Ideen.

Wo kommen die Ideen letztlich her? Ich habe mich schon von vielen Dingen inspirieren lassen: Filme, Bücher, Hörspiele, Liedtexte oder einfach nur Bilder(-serien). Ein Shadowrun-Abenteuer (oder zumindest sein Anfang) basierte auf einem Filmtrailer, ein anderes auf einem Detektiv-Hörspiel für Kinder (obwohl die betreffende Serie inzwischen eher von Erwachsenen gehört wird).

Wenn man die Augen und Ohren offenhält, dann gibt es eine ganze Menge Dinge, die sich für das Rollenspiel verarbeiten lassen, und zumindest für die heimatliche Runde sollte es kein Problem sein, wenn man den letzten Kino-Blockbuster nachspielt. Natürlich nur, wenn der Rest der Gruppe ihn noch nicht gesehen hat.

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Lieblingslieder als Rollenspiele

Auf der Glgnfz’schen Seifenkiste wird gefragt, welche (Lieblings-)musik wohl welchem Rollenspiel entsprechen würde… Ich versuchs auch mal:

Unknown Armies: Abney Park – All the myths are true (sogar mit Plothooks in der Mitte!)

Vampire: the Requiem: Dargaard – Down to the halls of the blinds

Warhammer 40k: Derdian – I don’t wanna die (es passte so wunderbar zu „Galaxy in flames“)

Malmsturm:  Blind Guardian – Skalds and Shadows oder Ensiferum – Victory Song

Cthulhu: Coffinshakers -Black Sunday

Heredium: Iron Maiden – Brave new world

Ich gebe weiter, das ist eine interessante und spannende Frage.

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Setting-Recycling

Seit ca. zwei Wochen bin ich stolze Besitzerin eines Malmsturm-Regelwerks. Mal abgesehen davon, dass ich ganz fasziniert bin von diesem Buch bin – vor allen Dingen wegen seines Inhaltes, nicht wegen des Goldschnitts oder ähnlicher Oberflächlichkeiten – hat es mich zum einen mit FATE wieder versöhnt (eine lange Geschichte voller Mißverständnisse..) und zum anderen meine latente Begeisterung für Sword&Sorcery wieder entzündet.

Auch wenn ich von letztgenanntem außer dem großartigen aber leider wenig beachteten „Barbarians of Lemuria“ nicht wirklich viel Plan habe (ja gut, ich habe Conan und Solomon Kane gesehen – letzteren, ich gebe es zu, auch ein wenig wegen seines Hauptdarstellers), würde ich gerne eine solche Welt, garniert mit Eis und Schnee, Magie, starken Helden und dunklen Geheimnissen, mit Malmsturm bespielen (meine geheime Leidenschaft für Symphonic Metal spielte da übrigens auch noch eine Rolle, aber darüber breite ich jetzt definitiv den Mantel des Schweigens..)

Schnell war klar, dass die Hauptpersonen des Settings eine Art Wikinger und Kelten sein sollten, aber: Wer waren ihre Gegenspieler? Wo genau lebten sie und wovon träumten sie? Was machte sie aus? Warum war ihre Welt voller Eis und Schnee? Zwei Völker waren ein wenig für tragische und epische Dramen.

Und damit kommen wir zum Titel des Blogeintrags.

Seit ich vor Jahren die „Diebeswelt“-Anthologien gelesen hatte (wer die nicht kennt, nachholen, lohnt sich! *werbedurchsageende*), wollte ich gerne eine „Shared World“ schreiben. Nur leider fehlten mir dazu die berühmten Schriftsteller-Freunde und Internet, um solche Leute zu suchen, gab es damals auch nicht. Also lag der Entwurf in der Schublade, erfuhr hier und da ein paar Änderungen, fesselte mich aber nie so sehr, als dass ich gerne daran gearbeitet hätte. Während Cathedral mit Versatzstücken aus anderen früheren Werken versetzt wurde und diese damit ein neues Ganzes füllten, versauerte die arg stereotype Welt von Uttermost, bis ich Orte, Charaktere und vor allen Dingen einen Namen für das neue Setting brauchte – also Setting-Recycling. Neu ausgelabelt als „Chroniken von Udyra“ wird meine ehemalige Shared World hoffentlich auf dem Sommertreffen des Tanelorn ihren ersten Auftritt haben.

Ein Vorgeschmack gefällig?

Einst war Udyra eine blühende Welt voller Leben und Wärme. Die Sommer im Norden waren kurz, aber warm, und sie genügten, um eine ausreichende Ernte von unseren Feldern einzufahren. Unsere Brüder, die Kjelturi, trieben mit uns Handel, und ihre Töchter heirateten unsere Söhne und machten sie zu Fürsten ihres Volkes. Ihre Söhne wurden mächtige Krieger in unseren Reihen, und die Firnsbani, jene, die mit Geist und Körper das Eis der Schattenberge in Schach hielten, wurden beinahe zu Helden der Steinsäle, in denen man sich im Winter Geschichten erzählt von Felswyrmen und Eisriesen.

Aus den fernen Ländern des Südens kamen Händler und Gelehrte über die Ebene der Alten zu uns und berichteten uns von Oleamber und seinem gottgleichen Herrscher, Kel Arkonas, und wir staunten bei der Beschreibung von Gebäuden aus purem Gold und Frauen, die so schön sein mussten, dass die Mächtigen ihre Reiche für eine einzige Nacht mit ihnen versetzten.

Doch der Sommer konnte nicht ewig anhalten, denn der Gottgleiche bekam einen ersättlichen Appetit, und in seinem Hunger verschlang er ein Fürstentum nach dem anderen zwischen uns und seinem Reich. Von Norden begann sich etwas zu regen, dessen Namen wir nicht nennen wollen, denn schon ein Flüstern lässt die Flamme im Herd erlöschen und sein Schatten ängstigt die Kinder und tötet die Alten im Schlaf. Die Firnsbani, unsere einzige Hoffnung in der Nacht des Winters, verschwanden.

Im Westen zogen sich die Oldoken, die mächtigen Krieger, die auf Echsen, die hoch wie Häuser sind, in ihr Grasland zurück und verliessen uns, denn nur sie hielten den Gottgleichen und die Rindenhäutigen, die ihm zur Seite stehen, auf.

Doch wir sind Jotmani, und mit unseren Brüdern, den Kjelturi, werden wir Eis und Schatten besiegen und Udyra zu neuer Blüte verhelfen.

(Fragment eines Buches, gefunden in Altekor, nachdem es von den Leambi zerstört wurde)

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