Monatsarchiv: Oktober 2013

31TageQuest: Tag 22 – Was für ein Film..

..oder was für ein Buch hat Dir am meisten Inspiration für Dein Rollenspielhobby gegeben?

Schön, dass ich das jetzt zwischen einem Kaffee und einer Runde schönes Wetter geniessen schnell und einfach abhandeln kann:

https://storiesandcharacters.wordpress.com/2013/03/01/what-shaped-you-oder-der-aspekt-des-lesens/

Da müsste alles drinstehen. Over and out 😉

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31TageQuest: Tag 21 – Rollenspielideen

Oder aber in der langen Fassung:

Wie leicht kommst Du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

Wieder so eine Frage, die ich mit „Deshalb gibt es diesen Blog“ beantworten kann. Auf Ideen komme ich sehr schnell, aber das ausarbeiten.. ja, das ist das, woran es letztlich immer hängt. Das ist aber nicht nur beim Rollenspiel, sondern beim Schreiben allgemein so. Schliesslich ist das Ideensammeln das einfachste an der ganzen Sache, während das Ausarbeiten meistens eine Frage des Handwerks ist und meistens mit Kreativität nicht mehr viel zu tun hat. Zumindest gilt das für die Settings und längere Geschichten, bei Abenteuern und Szenarien sieht die Sache schon anders aus. Dafür liefert mir meine Umgebung meistens einiges an Inspiration und Ideen.

Wo kommen die Ideen letztlich her? Ich habe mich schon von vielen Dingen inspirieren lassen: Filme, Bücher, Hörspiele, Liedtexte oder einfach nur Bilder(-serien). Ein Shadowrun-Abenteuer (oder zumindest sein Anfang) basierte auf einem Filmtrailer, ein anderes auf einem Detektiv-Hörspiel für Kinder (obwohl die betreffende Serie inzwischen eher von Erwachsenen gehört wird).

Wenn man die Augen und Ohren offenhält, dann gibt es eine ganze Menge Dinge, die sich für das Rollenspiel verarbeiten lassen, und zumindest für die heimatliche Runde sollte es kein Problem sein, wenn man den letzten Kino-Blockbuster nachspielt. Natürlich nur, wenn der Rest der Gruppe ihn noch nicht gesehen hat.

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31TageQuest: Tag 20 – Gibt es ein System..

.. das Du schon immer spielen wolltest, aber noch nie dazu gekommen bist?

Bevor der 20.10. um ist, schnell noch ein Blogbeitrag zur Frage des Tages. Interessanterweise hatte ich bis gestern abend gar keine konkrete Antwort auf diese Frage, bis ich mit ein paar Rollenspielern in der Wohnung eines Spielers zusammen sass und dieser seine Indie-Sammlung präsentierte. Da waren einige schöne Spiele bei, die ich gerne mal ausprobieren würde:

– Hot War/Cold City

– Apocalypse World

– Inspectres

– Mouseguard (habe ich zwar mal angefangen, aber die Runde wurde mittendrin abgebrochen)

In meiner eigenen Sammlung harren folgende Schätzchen auf ein Spiel: Endurance, Our last best hope und Valley of Eternity (Pinguine!!!11!)

Weniger Indie, aber trotzdem ein „Will ich mal spielen“:

– Traveller (ich will zumindest mal gesagt haben, dass ich es gespielt habe)

– Lamentations of the Flame Princess (dieses Cover sagt doch schon: „Spiel mich!“)

– Space Gothic

– Vampire: the Requiem (auch mal angespielt, aber da ist noch Luft nach oben)

– Pendragon (diese Lücke wird aber bald geschlossen!)

Wahrscheinlich fallen mir noch ganz schrecklich viel andere Systeme ein, wenn ich noch intensiver darüber nachdenke, aber ich behaupte, diese Liste ist schon recht ansehnlich.

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31TageQuest: Tag 18 – Das Lieblingsgenresettingirgendwas

Die Frage habe ich ja nun schon zu genüge an Tag 3 beantwortet (wobei ich keine Ahnung habe, wieso ich Setting und Genre verwechselt habe..), also kann ich ja jetzt die „richtige“ Frage zu Tag 3 beantworten.

Die ist gar nicht schwer, denn sie fällt auf.. Hellfrost!

Ich kann nicht genau sagen, was mich an diesem Setting so fasziniert, denn gespielt habe ich es allerhöchstens zweimal. Aber es ist einfach „Liebe auf den ersten Blick“ gewesen, und natürlich hab ich auch (zumindest auf englisch) schon alles dazu im Regal stehen, ebenso das deutsche Spielerhandbuch. Und ich hoffe, nach und nach wird auch der Rest dazu kommen.

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31TageQuest: Tag 17

Wieder einmal so ein langer Titel, deshalb auch wieder im Fliesstext:

Gibt es einen Spieler oder Charakter, der Dir imponierte, und falls ja, hast du versucht ihm nachzueifern?

Puh. Ja, bestimmt. Weiss nicht. Hm. Schwierig.

Ähnlich wie Clawdeen und Doctore Domani kann ich mich da nicht wirklich auf DEN Spieler und/oder DEN Charakter festlegen.

Auch wenn meine Spielkarriere erst 11 kurze (dafür aber umso intensivere) Jahre umfasst, bin ich doch einigen Leuten begegnet, deren Spiel in mir ein Gefühl des „Wow!“ und auch ein bißchen des Neids („Warum kann ich das nicht?“) ausgelöst hat.

In meiner SR3-Runde gab es einen Spieler, der es geschafft hat, dass sein Charakter mir immer vollkommen plastisch vor Augen stand. Sein Magier war einfach ein richtig cooler netter Typ, und als er den Charaktertod gestorben ist, war ich echt traurig (zumal das auch das erste Mal war, dass ich es miterlebt hatte, das ein Charakter gestorben ist). Auch seine anderen Charaktere mochte ich gerne, und was mich nach wie vor fasziniert, ist die Tatsache, dass dieser doch  manchmal etwas konservativ wirkende Spieler es geschafft hat, das glaubhafteste süsseste Mädchen im Rollenspiel darzustellen, das mir jemals untergekommen ist.

Ein weiterer Spieler, der mir sehr gut in Erinnerung geblieben ist, war jemand, der es geschafft hat, aus seinen Szenen in PtA und My life with master kleine Theaterszenen zu machen. Das war bei letzterem so intensiv, dass ich wirklich fast vergessen habe, weiter meine NSC und den Master auszuspielen, weil ich ihm weiter beim Spielen zuschauen wollte.

Auch im Live sind mir viele beeindruckende Charaktere begegnet (und ein paar doofe..), und da fand ich besonders die Wandlungsfähigkeit der Leute beeindruckend. Im Fantasy-Larp weiss ich schon allein von der Kleidung her, dass da jetzt eine Elfe aus dem dunklen Wunderwald vor mir steht und nicht mehr Lieschen Müller, aber beim Vampire, wo oft Alltagsklamotten zum Einsatz kamen, ist das natürlich immer etwas schwieriger. Da war ich im Nachhinein beeindruckt, wieviel ein gutes Haargel ausmachen kann.. oder eine Sonnenbrille zur richtigen Zeit.

Übrigens: Wer sich fragt, wo Tag 14 und 16 sind: ADND 2nd und das Todeshörnchen.

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31TageQuest: Tag 15 – Das Umfeld

Ich kürze die Überschrift einfach mal (das werden auch immer so Bandwurm-Links..) und formuliere hier fröhlich weiter:

Wie ist die Akzeptanz deiner Verwandtschaft / nicht rollenspielenden Bekannten bezüglich Rollenspiel?

Sehr hoch! Ich behaupte, ich komme aus einer sehr fantasy-affinen Familie (auch wenn meine Eltern zu alt sind, um in ihrer Jugend Pen und Paper gespielt zu haben), und meine Eltern fanden mein Hobby immer gut, schliesslich habe ich dabei ja auch eine Menge gelernt. Meine Schwester war immer etwas skeptisch, das hing aber eher mit dem LARP zusammen, ich glaube, sie konnte sich nicht so ganz vorstellen, dass man verkleidet irgendwo rumsitzt und sich unterhält und das weder mit Theater noch mit Karneval zu tun hat.

Der Rest meiner Familie sagt meistens „Aha“ oder lässt sich erklären, was genau Rollenspiel ist.

Bekannten und Kollegen erzähle ich eigentlich schon, was ich da so mache, aber ich habe auch einen „nerdigen“ Beruf, also ist die Chance, auf andere Rollenspieler zu treffen, sowieso schon erhöht (Tatsächlich hatte ich über die Jahre mehrere Rollenspieler, Tabletopper und  TCG-Sammler im Kollegium).

Ich denke halt, Pen&Paper-Rollenspiel ist ein Hobby wie jedes andere auch, und warum sollte ich mich damit verstecken?

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31TageQuest: Tag 13..

Hast Du jemals versucht ein eigenes Rollenspiel zu schreiben und wie weit bist Du gekommen?

Äh, das ist jetzt eine Fangfrage, oder? Eins?

Ich glaube, hätte ich nicht mal versucht und angefangen, welche zu schreiben, gäbe es diesen Blog gar nicht. Ich zähle mal auf…

1. Splash!: ursprünglich in der Tanelorn-Challenge 2008 entstanden, soll ein spielleiterloses Spiel werden, bei dem die Charaktere sich auf einer Kreuzfahrt gegenseitig das Leben schwer machen.

2. Meadow Explorers: aus der Setting-Challenge 2009, ein Setting, in dem man steampunkige Insekten spielt (als Regelsystem gibts PDQ#). Käfer und Libellen sind übrigens wirklich toll als Pen&Paper-Rasse 😉

3. Cathedral: Ein Endzeitsetting voller Mutanten, geheimnisvoller Krieger und Kathedralen. Hat sich mit PDQ ganz gut spielen lassen.

4. Chroniken von Udyra: Ein mittelalterliches Fantasysetting in einer Welt, in der die Götter Krieg gegeneinander führen.

5. Séol-mara: Der jüngste Erguss in meiner Sammlung. Ein noch systemloses Endzeit-Setting aus – wie könnte es anders sein – aus einer Challenge.

Gut, es sind also mehr Settings als Spiele, die ich geschrieben habe, aber fertig ist noch keins, egal welcher Gattung. Wer mehr über die einzelnen Titel wissen will, kann sich einfach mal hier auf dem Blog umgucken.

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31TageQuest: Tag 12 – Was für einer Deiner Charaktere sah auf dem Papier besser aus als er sich dann spielte?

Wenn ich mal die Pregens abziehe (ich habe ein Problem mit Charakteren, die ich nicht selber gebaut habe, mir fehlt da irgendwie die Beziehung zu), dann bleiben noch ungefähr drei Charaktere übrig.

1. Eldrid Johanne Larsen, mein 7te See-Charakter. Nettes junges Mädchen aus gutem Haus, jung verwitwet und Mutter eines kleinen Kindes. Muss ihr Erbe vor den Verwandten ihres verstorbenen Mannes schützen. Weil sie aber so süss und nett und jung ist, hat sie Gustav mitgenommen, Typ Hausdiener mit Schlägervergangenheit. Und das war der Fehler an dem Charakter, weil Eldrid nichts mehr gemacht hat außer als SC Staffage für einen NSC zu sein. Im Nachhinein hätte ich die beiden genau anders herum spielen müssen.

2. Eldrid Cynericsdohtor (ich habe eine Schwäche für den Namen, aber ich sollte es vielleicht in Zukunft vermeiden, meine SC so zu nennen..), eine Saxa-Schwertmaid in Hellfrost. Ein schrecklich trauriger melancholischer Charakter mit Todessehnsucht, der furchtbar genervt war von der lustigen Eostrepriesterin und dem eingebildeten Anari. Irgendwie passte sie nicht zur Gruppe, und wir haben nach einem Abenteuer auch nie mehr in dieser Besetzung weitergespielt. Hellfrost ist trotzdem zu einem meiner Lieblingssettings avanciert.

3. Ihan Tholin, ein Waldläufer in DND 3.5. Ich gebe zu, im Nachhinein war das auch die dümmste Idee, die ich jemals für einen Charakter hatte, denn Ihan war als wortkarger Einzelgänger konzipiert. Dummerweise sind ihm dann eine Drow, ein Zwerg mit Logorrhoe, eine verwirrte Luftgenasi und ein etwas schüchterner Magier zugelaufen, und er war irgendwie für diesen Haufen verantwortlich – it wie ot, weil ausser dem Drow-Spieler niemand sich so recht verantwortlich gefühlt hat, und die Drow konnte aus verständlichen Setting-Gründen nicht so den grossen Max markieren.

Ich habe irgendwann angefangen, mir meine Wörter abzuzählen, weil ich in der Rolle bleiben wollte, genützt hat es aber nix. Er ist gemeinsam mit dem Magier von Goblins gefangengenommen und umgebracht worden. Insgesamt hat diese Runde nicht gerade zu meinem Spaß an DND 3.5 beigetragen, aber da spielten auch noch einige andere Faktoren hinein.

Lustig war allerhöchstens, wie der Spieler der Drow und ich die Genasi-Spielerin verwirrt haben, wenn wir nebeneinander auf dem Sofa sassen. „Sie- “ – „Also ich?“ – „Nein, er, also sie, also du..“ – „It oder ot?“

Eins hab ich aber bei allen drei Charakteren gelernt: Ich bin sehr schlecht darin, zurückhaltende Charaktere zu spielen, das liegt mir einfach nicht. Ich bin lieber mittendrin im Geschehen als als Zuschauer am Rand.

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31TageQuest: Tag 11 – Bist Du lieber Spieler oder Spielleiter und warum?

Gute Frage, das.

Spieler sein hat den Vorteil, dass man wenig vorbereiten muss (außer Regeln im Kopf haben, aufrecht gehen und Würfel nicht vergessen). Man kann eine mitreissende packende Geschichte erleben – oder sich auch gekonnt langweilen, was mir aber bisher zum Glück selten passiert ist.

Da ich ausserdem eine Menge Spiele bevorzuge, die keinen richtigen SL oder gar keinen haben (PtA, Fiasko, My life with master) bin ich dort zwangsläufig immer Spieler. Natürlich ist man gerade bei Fiasko auch immer ein wenig SL, wenn es um das Framen von Szenen geht, aber es ist noch etwas anderes als wenn ich mich vor meine Gruppe setze und ihnen ein Abenteuer präsentiere und allenfalls NSCs verkörpere.

Wenn ich leite, sind meine NSCs bunt und vielfältig, und man sagt mir nach, dass sie auch sehr lebendig seien. Dazu liebe ich es, Geschichten zu erfinden, die nicht geradlinig sind, und ich gebe zu, ich habe eine diebische Freude daran, wenn meine Spieler sich durch meine Plots hangeln und dann aufdecken, was ich für sie vorbereitet habe (gut, das kann auch manchmal in die Hose gehen, wenn die Spieler nicht zuhören…)

Also ich denke, ich bin beides gerne zu gleichen Teilen.

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31TageQuest: Tag 9&10

Zu Tag 9 lautete die Frage: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Outgame) ?

Mir ist im Rollenspiel eine Menge outgame passiert, ob das nun alles verrückt war, sei dahin gestellt. Aber ich habe definitiv viele interessante Menschen kennengelernt, manche davon sind wirklich gute Freunde geworden. Ich habe durch die Anduin neue Dinge gelernt, die ich auch im Berufsleben brauchen konnte. Ohne Rollenspiel wäre ich sicher nie auf die Idee gekommen, zu bloggen und zu twittern. Sicher habe ich auch die eine oder andere „verrückte“ Geschichte im Rollenspiel erlebt, aber die erzähle ich lieber bei einem Bier (für euch) und einem Glas Wein (für mich) als sie zu bloggen.

Tag 10 möchte von mir wissen, welches mein liebstes Kaufabenteuer ist/war.

Ha. Hahaha. Ernsthaft? Ich habe in meiner ganzen Rollenspielkarriere nur in SR 3 Kaufabenteuer gespielt (und da komme ich mit Nachzählen auf ungefähr 5), und „Das Jahr des Greifen“ (dessen packendes Finale gespielt bis in die Morgenstunden eigentlich auch noch zu Tag 8 gepasst hätte). Von den SR-Abenteuern mochte ich die „Harlequin“-Kampagne. Ich weiss nicht wieso, aber ich fand es richtig schade, dass sie dann schlussendlich vorbei war. Leider hat die Gruppe sich vor der Rückkehr des Harlekin aufgelöst, so dass wir nicht daran anknüpfen konnten.

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