Monatsarchiv: Mai 2013

Here comes the bogeyman

Und da bin ich doch noch vor der Pause mit einem Beitrag zum Rollenspielkarneval diesen Monat zum Thema „Monster“.

Startbeitrag bei rsp-blogs

Startbeitrag des Organisators

Das Monster unter dem Bett – auch bekannt als Monster im Schrank – ist die Manifestation der kindlichen Ängste in allen Zeiten und über alle Kulturen hinweg.

Es war schon immer da.

Wenn die Kinder in ihre Betten gebracht wurden, wartete es ab. Ihre kleinen Körper strahlten die Wärme und das Leben ab, die es so dringend brauchte. Es war ein Schatten, und nur im Schatten konnte es überleben. Wäre es hervorgekommen und hätte sich offen gezeigt, hätten die Frauen geschrien und die Männer es getötet. Und so wartete es, beobachtete, wie sich die Decken im Rhythmus der Atemzüge hoben und senkten, wie der Feuerschein oder das Licht einer Strassenlaterne ihre kleinen Gesichter in warmes Licht tauchte. Kein Laut störte die Stille, seinen ständigen Begleiter. Kinder hassen die Stille, denn sie wissen, dass in ihr das Böse lauert, ebenso wie im Schatten. Im Gegensatz zu den Erwachsenen, die vergessen haben, dass sie schon einmal hier waren, dass sie ein Teil eines ewigen Kreislaufs sind und eine Verbindung zu dem, was vor ihnen war, haben, können Kinder sehen. Sie wissen, dass noch mehr existiert als das, was wir alle sehen können. Sie nehmen die Zeit nicht im Fluss wahr, sondern erinnern sich an vergangene Tage, an das, was war.

Und doch haben die Menschen haben ES gemacht und genährt, über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg. Der Mensch fürchtet sich vor dem Dunkel der Nacht, vor den Schatten und der Abwesenheit von Licht. Er kann nicht sehen, was sich darin befindet, darum hat er das Licht gesucht, das Feuer gebändigt und es so weit gebracht, dass es immer und überall vorhanden ist. Doch gleichzeitig hat er das Dunkle noch dunkler gemacht, und zum Nährboden für all jenes werden lassen, das nicht sein darf, aber doch existiert.

Ein Kind, allein gelassen in der Nacht, erwacht aus einem Alptraum und ruft nach seinen Eltern – gleichzeitig wurde ES unter seinem Bett ins Leben gerufen, in der einen Stelle, wo das Licht niemals hinfällt. Jede Nacht, wenn irgendwo auf der Welt ein Kind schlecht geschlafen hat, wenn es sich vor dem Dunkeln fürchtet, wurde es größer und stärker.

Die Kinder wissen, dass es da ist. Es manifestiert sich auf unterschiedlichste Weise, mal als Schwarzer Mann, mal als körperloses Wesen, es lebt unter ihrem Bett, oder in der hintersten Ecke ihres Schranks und in der dunklen Zimmerecke, die auch tagsüber ein wenig dunkler ist als alle anderen. Es nährt sich von ihren Ängsten, es lauert, und es wartet. Denn eines Tages wird das Dunkel stärker sein. Weiterlesen

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Eine kurze Durchsage..

Erstens: http://anduin-fanzine.de/blog/anduin-nr.-106-wurde-ver%C3%B6ffentlicht.html

Eine ganz neue, internetfrische Anduin (Druckfrisch stimmt ja nicht so ganz)

Dann: RPC. Bin ich auch und freu mich drauf, ein paar Leute hinter den Blogs kennen zu lernen.

Artikel: Hier wird wohl erstmal die nächsten zwei Monate Pause sein. Ich komm aber wieder, keine Frage.

Ein Kommentar

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