Monatsarchiv: April 2013

A story and a character: Bring me to life – Von der Charaktererstellung

Dieser Artikel ist Teil des Blog-Karnevals im Monat April mit dem Thema „Im Mutterleib“, begonnen von d6ideas

Startbeitrag bei rsp-blogs

Startbeitrag des Organisators

Eigentlich wollte ich ja die Kategorie „A story and a character“ für Charakterporträts aller Art nutzen, aber da sich Ceallan Sturmfeuer offensichtlich immer noch dagegen sträubt, aus meiner Feder zu fliessen (ich vermute, er nimmt mir den Druiden-Eintrag übel als Oberster „Druide“ ;)), ist mir spontan die Idee gekommen, mich mit einem Kernthema des Rollenspiels und des Schreibens zu beschäftigen: Dem Charakter.

Streichen wir mal die Pre-Gens, die man auf Cons oder in Spontanrunden erhält, und betrachten wir den eigenen Charakter für eine länger geplante Runde oder eine Kampagne, die über zwei oder mehr Abende gehen. (Ich nehme One-Shots bewusst mit auf, da beispielsweise auf den Tanelorn-Treffen auch „nur“ One-Shots gespielt werden, aber die Charaktere schon lange im Vorfeld vorbereitet werden).

Weiterlesen

Advertisements

Ein Kommentar

Eingeordnet unter A story and a character, Allgemein, Rollenspiel, Schreiben

One design to rule them all

Auch wenn der Karneval zum Thema „Aufbau von Regelwerken“ vorbei ist, hier noch der erste der beiden Beiträge, die grippebedingt erstmal auf Halde lagen.

(Vorbemerkung: Dies ist teilweise eine Aufbereitung der Notizen, die damals im Tanelorn gepostet wurden. Danke an die Mitschreiberin!)

Wer sich für das Thema „Technische Dokumentation“ interessiert, dem lege ich das gleichnamige Buch von Dietrich Juhl ans Herz (Dietrich Juhl: Technische Dokumentation. 2., neu bearbeitete Auflage, Springer-Verlag, 2005)

Die Zielgruppe
Eine wichtige Frage in der technischen Dokumentation ist immer die der Zielgruppe. Für den Aufbau und den Text eines Dokuments ist es essentiell zu wissen, wer die fertige Anleitung / Handlungsanweisung lesen soll. Wahrscheinlich wird jetzt der eine oder andere sagen, im vorliegenden Thema sei das doch klar, Regelwerke werden von Rollenspielern gelesen. Das mag ja bis zu einem gewissen Punkt zutreffen, aber sollte mein Regelwerk sich eher an ein jüngeres Publikum wenden, dann muss ich auch so schreiben, dass ein 12jähriger genau versteht, was er mit dem Regelwerk zu tun hat und nicht bei jedem Punkt in der Charaktererschaffung erst zu Mama und Papa rennt (außer natürlich, einer von beiden ist der Spielleiter..). Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Rollenspiel, Schreiben

Aufbau von Regelwerken – Karneval der Rollenspielblogs März 2013 – Die Zusammenfassung

Logo_RSPKarneval_250px

Schneller als gedacht ging der März vorbei und damit mein erster von mir organisierter Umzug zum Karneval der Rollenspielblogs. Als Motto hatte ich mir ein Thema überlegt, das mir sehr am Herzen liegt, nämlich den Aufbau von Regelwerken. Auch wenn im Vorfeld schon geargwöhnt wurde, ob dabei denn auch konkretes Material herumkommt oder das Thema nur für Spieleentwickler interessant ist, wurde es schließlich doch von einigen Bloggern aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet. Sogar spielbares Material, wie es ja häufig gewünscht wurde, ist dabei herausgekommen, doch dazu später mehr.

Den Anfang macht Mad Kyndalanth mit Trennung von Spieler- und Spielleitermaterial. Mit dem Player’s Handbook und dem Dungeon Master’s Guide für ADND stellt der Autor ein Beispiel für die Trennung des Materials vor und stellt die Frage, ob nicht einfach nur monetäre Interessen schuld sein könnten an dieser Aufteilung.

Auf Harnmaster.de (damals noch Lythia.de) beschäftigt sich Lars mit dem Thema Regelwerke ohne Aufbau. Er stellt das System von Harnmaster vor, dass von der üblichen Grundregelwerk+Zusatzbände-Struktur abweicht, sondern dem Spielleiter einen Ordner mit losen Blättern bietet, aus denen er sich sein optimales Regelwerk zusammenstellen kann.

 Während er im ersten Beitrag zu diesem Karneval ein Rollenspiel vorstellte, das Spielleiter- und Spielermaterial getrennt hält, betrachtet Lars-Alexander auf Mad-Kyndalanth mit Osric ein Spiel, das einen kompletten Aufbau besitzt und keiner Trennung in zwei verschiedene Bücher bedarf.

 Ob Quantität auch immer gleich Qualität ist, fragt sich kensanata in seinem Blogbeitrag Regelwälzer, und er bekennt: „Regelwälzer mag ich nicht“. Ein interessantes Thema, wie ich finde, und daher verweise ich an dieser Stelle auch gerne noch einmal auf die von ihm angestossene Diskussion im Forum der rsp-blogs.

 Auf ludus-leonis beschreibt Mentor in der Reihe „Backstage“, mit welchen technischen Hilfsmitteln er seine Rollenspiele und Settings „zu Papier“ bringt bzw. sie elektronisch aufbereitet. Backstage #6 beschäftigt sich mit dem Layouten eines Rollenspiels mit Hilfe des Textsatzsystems TeX bzw. seiner Erweiterung LaTex: Mein Aufbau von LaTex-Rollenspielen. Den meisten Computerfreaks und Informatikern dürfte TeX ein Begriff sein – auch ich habe schon überlegt, meine Settings damit zu layouten und zu generieren – aber auch für Neulinge dürfte Mentors Artikel, ebenso wie die anderen Beiträge seiner Reihe, sehr interessant sein.

 Humorvoll gingen die Teilzeithelden den „Aufbau von Regelwerken“ an, indem sie einen ihrer Redakteure seine Erlebnisse beim Larp und mit dessen verschiedenen Regelwerken aufschreiben liessen: Bekenntnisse eines Ex-Larpers heisst diese Glosse, und vielleicht erkennt der eine oder andere (Ex-)Larper sich ja sogar wieder.

Glgnfz verbindet das Thema „Aufbau von Regelwerken“ mit der Frage nach der Einsteigerfreundlichkeit, und stellt in zwei Teilen das rote D&D-Basisset aus dem Jahr 1983 vor, das aus zwei getrennten Büchern besteht. Im ersten Teil geht er auf den Spielerteil ein, im zweiten Teil wird das Spielleiterhandbuch besprochen.

Warum der Anfang rocken muss stellt einen idealen Aufbau eines Regelwerks vor, dass den Leser und potentiellen Käufer sofort anspricht. Am Beispiel des Regelwerks von Cyberpunk 2020 werden hier vier Punkte vorgestellt, die jedoch auch universell für alle anderen Rollenspiele umgesetzt werden können. Besonders den ersten Punkt – ein passendes Artwork – kann ich nur unterschreiben.

Als Teilnehmerin des ursprünglichen Workshops beschäftigt Callisto sich auf Felis mit dem Thema Entwicklung und Aufbau eines Regelwerks aus einer allgemeineren Sicht. Eine gute Zusammenfassung des Workshops, wie ich anmerken möchte.

Von einer ganz anderen Seite näherten sich das Team von d6ideas dem Thema des diesmonatigen Karnevals, mit Ich bin das Gesetz! präsentierten sie eine Magieschule für Unknown Armies, die ihre Ladungen durch das Lesen von Regelwerken erhält. So wurde zumindest in einem Blog auch zu diesem Thema spielbares Material geliefert.

Den Abschluss macht auch wieder der überaus fleissige Autor von Mad-Kyndalanth mit der Vorstellung des Saga-Systems, oder genauer gesagt, mit den Bänden 10 und 15. Er erläutert ausführlich, warum gerade dieses System eines seiner Lieblingssysteme ist, und macht so neugierig auf dieses System, das, wie ich gestehen muss, zumindest mir bisher unbekannt war.

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und ihre kreativen, informativen und spannenden Artikel bedanken. Es hat wirklich Spaß gemacht, diesen Karneval zu organisieren (auch wenn mich in der Mitte die Grippe dann doch erwischt hat und meine fehlenden Artikel daher nachgereicht werden), und ich freue mich auf das nächste Mal!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Rollenspiel, Schreiben