Splash! – Intrige war gestern

.. das ist der Titel meines ersten Rollenspiels, entstanden im Rahmen der Tanelorn – Challenge im Jahr 2008. Man merkte dem ersten Entwurf leider nur allzu deutlich an, daß ich zu diesem Zeitpunkt außer Shadowrun und ADND noch nicht viel gespielt hatte (außer dem einen oder anderen Oneshot) und daher war das System ein wenig.. einfach. Es bestand aus W6, sechs Schwierigkeitsstufen und „würfel mal, ob Du es schaffst“.

Natürlich habe ich damit weder einen Blumentopf noch die Tanelorn – Challenge gewonnen, aber die Idee ist eigentlich zu gut, um sie zu verwerfen. Aber einfach W6 würfeln, ohne wirkliche Systematik und vor allen Dingen Verstand? Das eigentlich interessante an einem Spiel auf einem Kreuzfahrtschiff ist doch gar nicht die Tatsache, ob der Detektiv rumdetektiviert oder die reiche Witwe vom Heiratsschwindler über den Tisch gezogen wird. Das Interessante, und das ist beim Rollenspiel wie beim Romanschreiben eigentlich gleich, sind die Konflikte, und nicht nur die physischen, sondern auch die sozialen.

Hä? Soziale Konflikte ausspielen? Das soll funktionieren?

Spätestens seit Fate ist dieses Konzept in aller Munde, und auch der neue (Roh-) Entwurf von Splash kennt soziale Konflikte. Kern ist bisher, dass sich jeder Spieler eine Art Archetypen baut (Die reiche Witwe, der Gigolo, der nervige Teenager) und diesem drei Eigenschaften gibt. Die für ihn wichtigste Eigenschaft belegt er mit W8, die nächste mit W6 und die unwichtigste mit W4.

Ein wichtiges Stichwort der Challenge war damals „Verlangen“, das für jeden Charakter individuell ist, und das natürlich auch dem anderer Charaktere gegenüberstehen kann: Der Erste Offizier will immer Kapitän werden, der Kapitän wird ihm diesen Posten mit Sicherheit nicht freiwillig überlassen. Für solche Situationen könnte ich mir ein unterstützendes System vorstellen wie zum Beispiel in Dogs in the Vineyard.

Das Spiel ist rundenbasiert und orientiert sich an den Stationen einer klassischen Kreuzfahrt (ja, an Weihnachten gucke ich auch ab und an mal das Traumschiff ;)) , und am Ende sollte jeder Charakter versucht haben, sein „Verlangen“ durchzusetzen.

Soweit der erste Stand.

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