What shaped you? oder: Der Aspekt des Lesens

Eine Sache, die mir bei Fate besonders gefällt, sind die Fragen, mit denen man sich Aspekte generieren kann. Bei Dresden Files ist eine dieser Fragen eben “What shaped you”, was hat Dich geformt, was hat Dich zu dem gemacht, der Du jetzt bist. Das soll jetzt aber keine metaphysische Abhandlung werden über das Sein an sich, sondern eher zu einem Teilaspekt: Wie wurdest Du zu dem Rollenspieler, der Du jetzt bist?

Als neulich im Tanelorn die Diskussion aufkam über das Lustige Taschenbuch Fantasy, fiel mir wieder ein, dass ich diese Geschichten als Kind unglaublich gerne gelesen habe. Vielleicht haben sie mich auch zu einem guten Teil beeinflusst, aber ich weiss, dass die “Hauptschuld” bei einem anderen Werk zu suchen ist, in einer ganz anderen Richtung: Schuld ist tatsächlich Star Wars.

Ich muss 12 oder 13 gewesen sein, als ich die Trilogie zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe, und fortan wollte ich mehr davon. Meine schon immer fantasybegeisterte Mutter beschloß, ihrer Tochter drei grüne Bücher in einem Schuber zu geben, die sie selber schon gelesen hatte, und wenn ich etwas theatralisch sein darf, damit besiegelte sie mein Schicksal. Kluge Köpfe wissen natürlich, dass es sich bei den drei grünen Büchern in dem Schuber um den “Herrn der Ringe” von J.R.R. Tolkien handelte. Auch wenn das mit Star Wars vielleicht ausser der fantastischen Grundprämisse so gar nichts gemein hatte, las ich die drei Bücher mit Begeisterung. Anschliessend den “Kleinen Hobbit”. Dann das “Silmarillion”. Dann wollte ich alles auch auf Englisch lesen. Science-Fiction war zu diesem Zeitpunkt längst abgeschrieben, aber mein Wunsch, selbst fantastische Welten zu erschaffen und zu bereisen, war geboren. Es dauerte noch lange, bis aus dem fantasybegeisterten, fantasyschreibenden Mädchen eine rollenspielende Frau wurde, aber ich behaupte, dass “Star Wars” und vor allen Dingen “Der Herr der Ringe” mich zu einem guten Teil zu der gemacht haben, die ich jetzt bin. Zumindest, was das Schreiben und das Spielen angeht.

Und was war es bei euch? Welches Buch hat euch auf eurem Weg in das Spiel oder währenddessen beeinflusst?

Gedanken.. und eine Bitte

Eine der Überschriften meines Blogs lautet ja “Gedanken zum Thema Rollenspiel, Romanen und dem Rest”, und genau die mache ich mir zur Zeit. Es ist 2013, für die Niniane heisst das: “back to work”. Zum einen endlich noch ein paar Baustellen schliessen, die noch aus meiner Findungsphase (nennt man das so? Im Bewerbungsschreiben heisst das “Neuorientierung”, falls ihr wisst, was ich meine) geblieben sind, zum anderen endlich Projekte angehen, die auch mal mehr als nur Handgeklapper einbringen, auch (und wahrscheinlich viel eher) außerhalb des Rollenspiels.

So weit, so gut.

“Aber liebe Niniane, du erzählst immer soviel, und dann kommt da irgendwie nix. Woran liegt das denn?”

Genau diese Frage hat mir im wahrsten Sinne des Wortes schlaflose Nächte bereitet, aber auch die Lösung: Mehr Feedback. Ich mag es überhaupt nicht, ins Blaue hineinzuwurschteln und im stillen Kämmerlein Dinge auszubrüten, ich brauche kreativen Austausch und Input.

Also: Kommentiert diesen Blog, lest meine Posts, und falls ihr eine gute Plattform kennt, auf der man sein halbgares Material der Meute vorwerfen kann: Nur zu!

storiesandcharacters wünscht Frohe Weihnachten!

Während ich hier den Heiligen Abend bei einem guten Glas Whiskey ausklingen lasse, wünsche ich allen Lesern von storiesandcharacters und den Lesern der Anduin frohe Weihnachten, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mein Vorsatz fürs neue Jahr ist übrigens, endlich mal die Baustellen und unfertigen Projekte anzugehen. Aber vorher gibt es hoffentlich bald noch die Anduin #103.

Weiterhin ein frohes Fest, man liest sich.

Moin moin

Willkommen auf storiesandcharacters, dem Entwickler – Blog zu meinen immer noch unfertigen Rollenspiel – Ideen und zu Dingen, über die ich sonst noch schreibe – seien es nun Romane, Kurzgeschichten oder Artikel für Magazine.

In (un)regelmäßigen Abständen wird es dann hoffentlich Updates geben zu meinen Projekten, vornehmlich zu den Spielen Splash! (Tanelorn – Challengebeitrag 2008), Meadow Explorers (ein Setting aus der Tanelorn – Settingchallenge von 2009, das ich gerne mit FATE spielen würde) und Cathedral (ebenfalls “nur” ein Setting aus der Tanelorn – Frühjahrschallenge 2010, für das ich PDQ im Auge habe).